Du kannst von Wix oder Jimdo zu einer eigenen Website wechseln, ohne dein Google-Ranking zu verlieren. Entscheidend sind drei Dinge: die Domain mitnehmen statt neu registrieren, alle Inhalte vor der Kündigung sichern und für jede alte URL eine 301-Weiterleitung auf die passende neue Seite einrichten. Dann überträgt Google die Ranking-Signale auf die neue Website. Kurze Schwankungen über wenige Wochen sind normal, danach ranken gut gemachte eigene Websites meist besser als vorher.
Inhalt
Warum so viele KMU ihrem Baukasten entwachsenWas dir beim Umzug gehört und was beim Anbieter bleibtDie Domain: unbedingt mitnehmen, niemals neu registrierenDie Redirect-Falle: hier verlieren die meisten ihr RankingTypische Wix- und Jimdo-StolpersteineDer Umzug in 5 SchrittenWas kostet der Umzug?Fazit: Der Umzug ist Routine, kein RisikoWarum so viele KMU ihrem Baukasten entwachsen
Wix und Jimdo sind gute Startrampen: In einem Nachmittag steht eine Website, ohne dass du eine Zeile Code anfassen musst. Aber irgendwann merken viele KMU, dass die Startrampe zur Bremse wird. Drei Gründe tauchen dabei immer wieder auf.
- Tempo: Baukasten-Seiten schleppen viel technischen Ballast mit, den du nicht abschalten kannst. In PageSpeed-Tests schneiden sie deshalb oft deutlich schwächer ab als schlanke, massgeschneiderte Websites. Und Ladezeit ist ein Rankingfaktor: Warum schnelle Websites besser ranken.
- Laufende Kosten: Ein businesstauglicher Wix-Plan kostet schnell CHF 30.– bis 50.– pro Monat, also CHF 360.– bis 600.– pro Jahr. Bei Jimdo sind es je nach Paket rund CHF 10.– bis 40.– pro Monat. Dazu kommen Domain (nach dem Gratisjahr) und oft ein separates E-Mail-Abo. Das läuft ewig weiter, ohne dass die Website besser wird.
- Lock-in: Weder Wix noch Jimdo bieten einen vollständigen Export. Dein Design, deine Seitenstruktur und bei Jimdo sogar deine Texte stecken in der Plattform fest. Je länger du wartest, desto aufwendiger wird der Auszug.
Ob ein Wechsel für dich überhaupt sinnvoll ist, hängt von deiner Situation ab. Den ehrlichen Vergleich findest du hier: Eigene Website oder Baukasten? Dieser Artikel hier geht einen Schritt weiter: Er zeigt dir, wie der Umzug konkret abläuft, wenn du dich entschieden hast.
Was dir beim Umzug gehört und was beim Anbieter bleibt
Bevor du irgendetwas kündigst, musst du wissen, was du überhaupt mitnehmen kannst. Die Antwort fällt je nach Element sehr unterschiedlich aus.
| Element | Gehört dir? | Was beim Umzug zu tun ist |
|---|---|---|
| Domain (z.B. deinefirma.ch) | Ja, wenn sie auf dich registriert ist | Zu einem Schweizer Registrar transferieren oder DNS umstellen |
| Texte | Ja, aber kein Export-Knopf | Manuell sichern, bei Jimdo zwingend per Copy-Paste |
| Bilder | Ja | Originale in voller Auflösung herunterladen und sichern |
| Blog-Beiträge | Ja, mit Einschränkungen | Wix liefert per RSS-Feed nur die letzten 20 Posts, Rest manuell |
| Shop-Daten (Produkte, Kunden, Bestellungen) | Ja | Bei Wix als CSV-Dateien exportierbar |
| Design und Layout | Nein | Bleibt bei der Plattform, wird neu gebaut |
| E-Mail-Postfächer | Teilweise | Mails lokal sichern, Postfach beim neuen Anbieter einrichten |
Die wichtigste Zeile in dieser Tabelle ist die erste. Die Domain ist dein wertvollstes Gut, denn an ihr hängt dein gesamtes Google-Ranking. Schauen wir sie uns genauer an.
Die Domain: unbedingt mitnehmen, niemals neu registrieren
Dein Google-Ranking klebt nicht an Wix oder Jimdo, sondern an deiner Domain. Jeder Link, der über die Jahre auf deinefirma.ch gezeigt hat, jede Erwähnung, jedes Vertrauenssignal: alles hängt an dieser Adresse. Wer beim Umzug eine neue Domain registriert, wirft das alles weg und startet bei Google praktisch bei null. Also: Domain mitnehmen, immer.
Zuerst klären: Wo ist deine Domain registriert? Bei Wix siehst du das im Dashboard unter Domains. Steht dort sinngemäss «bei Wix gekauft», liegt die Domain bei Wix. Steht dort «verbunden», hast du sie bei einem anderen Anbieter registriert (in der Schweiz oft Hostpoint, Infomaniak oder Hosttech) und nur mit Wix verknüpft. Der zweite Fall ist der einfache: Du musst beim Go-live nur die DNS-Einstellungen auf das neue Hosting zeigen lassen, fertig.
Liegt die Domain bei Wix oder Jimdo, transferierst du sie zu einem Registrar deiner Wahl. Dafür forderst du im Dashboard einen Transfer-Code an (auch Auth-Code oder EPP-Code genannt) und gibst ihn beim neuen Anbieter ein. Bei .ch-Domains geht das meist innert Stunden. Bei internationalen Endungen wie .com gilt eine Besonderheit: Nach einer Neuregistrierung, einem früheren Transfer oder einer Änderung der Inhaberdaten ist die Domain wegen der ICANN-Regel 60 Tage gesperrt, und der Transfer selbst kann bis zu 7 Tage dauern. Plane das ein und ändere kurz vor dem Umzug keine Kontaktdaten an der Domain.
Eine gute Nachricht für die Schweiz: Wix verkauft .ch-Domains für rund CHF 15.– pro Jahr, und auch wenn sich .ch-Domains nicht zu Wix transferieren lassen, funktioniert der Weg von Wix weg per Transfer-Code problemlos. Wichtig ist nur die Reihenfolge: Erst die Domain sichern und transferieren, dann das Abo kündigen. Wer zuerst kündigt, riskiert, dass die Domain in der Schwebe hängt.
Die Redirect-Falle: hier verlieren die meisten ihr Ranking
Jetzt kommt der Teil, der über Erfolg oder Misserfolg des Umzugs entscheidet. Google rankt nicht «deine Website», sondern jede einzelne Unterseite. Deine Angebotsseite, dein Kontaktformular, jeder Blogartikel hat eine eigene URL mit eigenen Ranking-Signalen. Beim Umzug ändern sich diese URLs fast immer, denn Baukästen erzeugen eigenwillige Pfade wie /post/blogtitel oder /kopie-von-angebot. Wenn die alten Adressen nach dem Umzug ins Leere laufen, sieht Google nur noch Fehlerseiten (404), und die mühsam aufgebauten Signale verpuffen. Genau das ist die Redirect-Falle.
Die Lösung heisst 301-Weiterleitung: eine permanente Umleitung von der alten zur neuen URL, eingerichtet auf dem neuen Hosting. Google bestätigt in seinen offiziellen Richtlinien, dass 301-Weiterleitungen praktisch die gesamte Ranking-Kraft einer Seite auf die neue Adresse übertragen. Drei Regeln musst du dabei einhalten:
- Seite zu Seite, nicht alles auf die Startseite. Jede alte URL muss auf ihr inhaltliches Gegenstück zeigen. Wer alles pauschal auf die Homepage umleitet, signalisiert Google, dass die alten Inhalte verschwunden sind, und verliert die Rankings trotzdem.
- Keine Umleitungsketten. Die alte URL soll direkt auf das endgültige Ziel zeigen, nicht über Zwischenstationen.
- Mindestens ein Jahr aktiv lassen. Google empfiehlt, Weiterleitungen mindestens 12 Monate zu behalten, besser dauerhaft.
| Alte URL (Baukasten) | Neue URL (eigene Website) |
|---|---|
| deinefirma.ch/post/10-tipps-gartenpflege | deinefirma.ch/ratgeber/gartenpflege-tipps |
| deinefirma.ch/kopie-von-angebot | deinefirma.ch/leistungen |
| deinefirma.ch/über-uns-1 | deinefirma.ch/über-uns |
| deinefirma.ch/leistungen-2 | deinefirma.ch/leistungen |
Mit sauberen Weiterleitungen sind kurzfristige Schwankungen trotzdem normal: Google muss alle Seiten neu crawlen und einordnen. Bei einer typischen KMU-Website dauert das laut Google einige Wochen. Danach pendeln sich die Rankings wieder ein, und weil die neue Seite meist schneller und technisch sauberer ist, geht es mittelfristig oft sogar nach oben.
Typische Wix- und Jimdo-Stolpersteine
Ein paar Eigenheiten der beiden Plattformen solltest du kennen, bevor du loslegst. Sie sind alle lösbar, aber nur, wenn du sie auf dem Radar hast.
- Gratis-Subdomain statt eigene Domain: Läuft deine Seite auf name.wixsite.com oder name.jimdosite.com, kannst du keine Weiterleitungen auf eine fremde Domain einrichten. Das dort aufgebaute Ranking ist beim Umzug verloren. Klingt hart, ist aber halb so schlimm: Auf Gratis-Subdomains ranken Seiten ohnehin selten gut, und mit einer eigenen Domain baust du endlich Substanz auf, die dir gehört.
- Jimdo hat keinen Export: Es gibt keine Funktion, um Texte oder Seiten herunterzuladen. Alles muss von Hand kopiert werden, bevor du kündigst. Nach der Kündigung ist die Seite weg, inklusive Inhalte.
- Wix-Blog nur häppchenweise: Wix exportiert keine Blogartikel. Über den RSS-Feed kommst du an die letzten 20 Beiträge, ältere musst du manuell sichern.
- Bilder in Originalqualität sichern: Baukästen komprimieren Bilder fürs Web. Wenn du noch die Originaldateien hast (Fotograf, Handy, Archiv), nimm diese für die neue Seite, nicht die heruntergerechneten Versionen.
- E-Mail hängt am Abo: Bei Wix laufen Mail-Postfächer über Google Workspace, bei Jimdo über eigene Pakete. Kündigst du das Abo, verlierst du den Zugriff. Also vorher alle Mails lokal sichern und das Postfach beim neuen Hoster einrichten. Die Mailadresse selbst bleibt gleich, weil sie an deiner Domain hängt.
- Zu früh gekündigt: Der Klassiker. Das Baukasten-Abo wird gekündigt, bevor die neue Seite live ist, und plötzlich ist die Firma tagelang offline. Die alte Seite bleibt bis zum erfolgreichen Go-live online, ohne Ausnahme.
Der Umzug in 5 Schritten
So läuft ein sauberer Umzug ab. Deine bestehende Website bleibt dabei durchgehend erreichbar, Besucher und Google merken vom Umbau erst etwas, wenn alles fertig ist.
Schritt 1: Inventar erstellen
Sammle alle URLs deiner bestehenden Website. Die Google-Suche nach site:deinefirma.ch zeigt dir, welche Seiten im Index sind, die Google Search Console liefert dir zusätzlich die Seiten mit echtem Traffic. Sichere parallel alle Texte, Bilder in bester Qualität, Shop-Daten als CSV und deine E-Mails. Notiere dir auch, für welche Suchbegriffe du aktuell rankst, damit du nach dem Umzug vergleichen kannst.
Schritt 2: Neue Website parallel aufbauen
Die neue Website entsteht unter einer Vorschau-Adresse, während die alte normal weiterläuft. Es gibt keinen Zeitdruck und keinen Unterbruch. Hier entscheidet sich auch die Qualität: saubere Texte, komprimierte Bilder, klare Seitenstruktur, schnelle Ladezeiten.
Schritt 3: Redirect-Plan aufstellen
Erstelle eine Tabelle mit zwei Spalten: alte URL, neue URL. Jede Seite aus deinem Inventar bekommt ihr Gegenstück auf der neuen Website. Das ist Fleissarbeit, aber genau diese Tabelle rettet dein Ranking. Bei einer typischen KMU-Website mit 10 bis 30 Unterseiten ist das in ein bis zwei Stunden erledigt.
Schritt 4: Go-live mit Domain und Weiterleitungen
Jetzt wird die Domain umgestellt: entweder per DNS-Änderung (wenn sie extern registriert ist) oder per Transfer mit Auth-Code (wenn sie bei Wix oder Jimdo liegt). Gleichzeitig gehen die 301-Weiterleitungen auf dem neuen Hosting live, und die neue Sitemap wird in der Google Search Console eingereicht. Damit weiss Google sofort, wo alles hingezogen ist.
Schritt 5: Nachkontrolle, dann erst kündigen
In den Wochen nach dem Go-live prüfst du in der Search Console, ob 404-Fehler auftauchen (also alte URLs ohne Weiterleitung), und beobachtest deine Rankings. Erst wenn alles stabil läuft, kündigst du das Baukasten-Abo. Die Weiterleitungen bleiben mindestens ein Jahr aktiv.
Was kostet der Umzug?
Die ehrliche Antwort: Der Umzug selbst kostet fast nichts, die neue Website kostet etwas, und auf Dauer sparst du. Hier die Zahlen für ein typisches Schweizer KMU.
| Posten | Typische Kosten | Bemerkung |
|---|---|---|
| Domain-Transfer (.ch) | Meist gratis | Transfer-Code anfordern, beim neuen Registrar einlösen |
| Domain pro Jahr | CHF 10.– bis 20.– | Bei Schweizer Registrars wie Infomaniak oder Hostpoint |
| Neue Website (Onepager) | Ab CHF 1'000.– | Für kleine Firmen mit klarem Angebot |
| Neue Website (Business, mehrere Seiten) | Ab CHF 3'000.– | Inklusive Struktur, Texten-Feinschliff und Technik |
| 301-Weiterleitungen und SEO-Grundeinrichtung | Bei Weblikon inklusive | Gehört bei jedem Umzugsprojekt fix dazu |
| E-Mail-Hosting | Oft inklusive oder ab ca. CHF 5.– pro Monat | Beim Schweizer Hoster meist im Paket enthalten |
| Pflege und Updates (optional) | Ab CHF 90.– pro Monat | Wenn du dich um nichts kümmern willst |
Die Gegenrechnung: Dein Baukasten-Abo von CHF 200.– bis 600.– pro Jahr fällt komplett weg. Eine eigene Website verursacht danach nur noch minimale Fixkosten für Domain und Hosting. Je nach Abo hat sich die Investition nach drei bis fünf Jahren allein über die gesparten Gebühren bezahlt gemacht, den besseren Auftritt und das bessere Ranking noch nicht eingerechnet. Eine detaillierte Aufschlüsselung, was eine professionelle Website kostet und warum, findest du hier: Was kostet eine Website?
Fazit: Der Umzug ist Routine, kein Risiko
Ein Website-Umzug klingt nach Operation am offenen Herzen, ist aber Handwerk mit klaren Regeln: Domain mitnehmen, Inhalte sichern, neue Seite parallel bauen, jede alte URL per 301 auf ihr neues Gegenstück weiterleiten, nachkontrollieren, erst dann kündigen. Wer sich an diese Reihenfolge hält, verliert kein Ranking. Wer sie ignoriert, schon. Das ist der ganze Unterschied.
Wenn du den Umzug nicht selbst stemmen willst: Wir machen das regelmässig. Bei Weblikon ist die SEO-Grundeinrichtung inklusive aller 301-Weiterleitungen bei jedem Website-Projekt dabei, vom Onepager ab CHF 1'000.– bis zur Business-Website ab CHF 3'000.–. Schick uns einfach den Link zu deiner Wix- oder Jimdo-Seite über das Kontaktformular, und wir sagen dir ehrlich, was der Umzug bei dir bedeutet. Mehr über uns: Webagentur Zürich.
Häufige Fragen
Verliere ich mein Google-Ranking, wenn ich von Wix oder Jimdo umziehe?
Nein, wenn du es richtig machst. Behalte deine Domain und richte für jede alte URL eine 301-Weiterleitung auf die passende neue Seite ein. Google bestätigt offiziell, dass 301-Weiterleitungen praktisch die gesamte Ranking-Kraft übertragen. Kurzfristige Schwankungen über einige Wochen sind normal, danach stabilisieren sich die Rankings. Riskant wird es nur ohne Weiterleitungen oder mit einer neuen Domain.
Kann ich meine Domain von Wix oder Jimdo mitnehmen?
Ja. Wenn die Domain dort gekauft wurde, forderst du im Dashboard einen Transfer-Code an und ziehst sie damit zu einem Registrar deiner Wahl um. Bei .ch-Domains geht das meist innert Stunden und ist in der Regel gratis. Bei .com und anderen internationalen Endungen gilt nach Neuregistrierung oder Inhaberänderung eine 60-Tage-Sperre, und der Transfer kann bis zu 7 Tage dauern. Wichtig: Domain immer zuerst transferieren, Abo erst danach kündigen.
Wie lange dauert so ein Website-Umzug?
Die neue Website ist je nach Umfang in 2 bis 6 Wochen gebaut, während die alte normal weiterläuft. Der eigentliche Umzugsmoment (DNS umstellen, Weiterleitungen aktivieren, Sitemap einreichen) dauert nur Stunden, deine Seite ist dabei praktisch ohne Unterbruch erreichbar. Google braucht danach einige Wochen, um alle Seiten neu einzuordnen. Die 301-Weiterleitungen bleiben mindestens ein Jahr aktiv.
Was passiert mit meinen E-Mail-Adressen beim Umzug?
Deine Mailadresse wie info@deinefirma.ch bleibt erhalten, weil sie an der Domain hängt, nicht am Baukasten. Das Postfach dahinter musst du aber umziehen: Bei Wix läuft Mail über Google Workspace, bei Jimdo über eigene Pakete, und beides endet mit dem Abo. Sichere vor der Kündigung alle Mails lokal und richte das Postfach beim neuen Hoster ein. Bei Schweizer Hostern ist E-Mail meist im Hosting-Paket inbegriffen.
Meine Seite läuft auf einer Gratis-Subdomain wie name.wixsite.com. Was heisst das für den Umzug?
Von einer Gratis-Subdomain kannst du keine Weiterleitungen auf deine neue Domain einrichten, das dort aufgebaute Ranking lässt sich also nicht mitnehmen. In der Praxis ist der Verlust klein, weil Gratis-Subdomains bei Google selten gut ranken. Du startest mit der eigenen Domain zwar neu, baust dafür aber zum ersten Mal Sichtbarkeit auf, die wirklich dir gehört. Je früher du wechselst, desto besser.
Weiterlesen: Eigene Website oder Baukasten? und Website erstellen lassen zum Fixpreis. Mehr im Ratgeber.